Stärken und Schwächen beim Vorstellungsgespräch

Sie haben Ihre Bewerbung eingereicht und einen Termin zum Vorstellungsgespräch bekommen. Der erste Schritt ist geschafft. Der schwerste kommt noch: Die berühmt-berüchtigte Frage nach den Stärken und Schwächen während eines Vorstellungsgespräches wirft häufig Fragen und Unsicherheiten bei Bewerbern auf. Für den Arbeitgeber ist das wichtig, für den Bewerber meist der blanke Horror. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps und beantworten Ihre Fragen.

Was steckt hinter der Frage nach den Stärken und Schwächen?

Für den Arbeitgeber ist die Antwort auf die Fragen bezüglich Ihrer Selbsteinschätzung sehr aufschlussreich und hilft, neben einer guten Bewerbung und einem vollständigen, strukturierten Lebenslauf, bei der Entscheidung, welcher Bewerber eine Chance auf den Job bekommen soll. Der Bewerber redet sich aber oft um Kopf und Kragen.

Wie aber soll man auf diese Frage korrekt antworten? Gibt es Tipps, die mit Sicherheit zum Erfolg führen? Antworten, die der Vorgesetzte am liebsten hört? Ja und nein! Die schlechte Nachricht ist, es gibt keine Tipps mit Erfolgsgarantie. Personalchefs sind nicht auf den Kopf gefallen, Tipps und vorgefertigte Antworten aus dem Internet werden von ihnen sofort entlarvt. Eine solche Vorgehensweise ist nicht zu empfehlen, sie wirft ein sehr schlechtes Licht auf den Bewerber und vernichtet die Aussicht auf den neuen Job. Da kann das eingereichte Dossier mit der perfekt formulierten Bewerbung und dem lückenlosen Lebenslauf auch nichts mehr retten.

 

[button font_size=”20″ color=”#c8232b” text_color=”#ffffff” url=”/vorlagen-kategorie/bewerbungsvorlagen/”]Falls Sie sich bei der Bewerbung schwer tun, finden Sie HIER von Experten erstellte, professionelle Bewerbungsvorlagen.[/button]

 

So einfach finden Sie Ihre Stärken und Schwächen heraus

Die gute Nachricht ist, dass es sehr wohl Möglichkeiten gibt, sich auf die Fragen nach seinen Stärken und Schwächen vorzubereiten und beim Vorstellungsgespräch durch die Antworten zu imponieren. Reflektieren Sie sich selbst. Welches sind Ihre Schwächen, welche Stärken haben Sie? Setzen Sie sich mit sich selbst auseinander, seien Sie ehrlich zu sich und machen Sie sich unbedingt Notizen. Beziehen Sie auch Ihre Bewerbung und Ihren Lebenslauf mit ein. Sie können anhand Ihrer bisherigen Tätigkeiten feststellen, was Sie besonders gut können und wo Sie noch Nachholbedarf benötigen. Dazu dient Ihnen der Lebenslauf. Außerdem wirkt es sich bei einem späteren Vorstellungsgespräch positiv aus, wenn der Arbeitgeber anhand Ihrer Bewerbung und Ihres Lebenslaufes die Antworten nachvollziehen kann.

Setzen Sie nun Ihre jeweiligen Stärken und Schwächen auf eine Linie und notieren Sie alles, was Ihnen dazu einfällt. Danach prüfen Sie die aufgeschrieben Stärken darauf, ob sich dahinter auch eine Schwäche verstecken könnte. Wenn Sie beispielsweise “Perfektionismus” als eine Ihrer Stärken gewählt haben, kann der Arbeitgeber im schlechtesten Fall auch daraus schließen, dass Sie Ihren Job zu langsam ausführen, weil Sie an Kleinigkeiten festhalten. Dasselbe machen Sie bei den Schwächen. Prüfen Sie, ob hinter einer vermeintlichen Schwäche nicht auch eine Stärke stehen kann. Wählen Sie hier zum Beispiel das Thema “ich kann schlecht Nein sagen”, zeugt das auch davon, dass es Ihnen wichtig ist, Ihren zukünftigen Arbeitgeber und Ihre Teamkollegen wo immer möglich, zu entlasten und zu unterstützen.

Wenn Sie Ihre Liste vervollständigt haben, sorgen Sie dafür, dass Sie jeden aufgeführten Punkt begründen können. Das ist beim späteren Vorstellungsgespräch sehr wichtig und sorgt dafür, dass keine unangenehmen Fragen auftauchen oder Sie irrtümlich falsch verstanden werden. Das oben genannte Beispiel “Perfektionismus” können Sie folgendermaßen begründen: “Es ist mir sehr wichtig, dass ich meine Arbeit zu Ihrer vollen Zufriedenheit erledige. Das beeinträchtigt aber keinesfalls die fristgerechte Abgabe dieser. Ich bin speditiv und halte mich nicht zu lange mit unwichtigen Details auf.

“Die Aussage “ich kann schlecht Nein sagen” relativieren Sie ganz einfach mit der Begründung: ” Es ist mir wichtig, meine Teamkollegen zu entlasten und meine Unterstützung anzubieten. Ich habe aber inzwischen die Erfahrung gemacht, dass es nicht schlimm ist, auch einmal Nein zu sagen. Wenn meine zu erledigenden Aufgaben nicht zu kurz kommen und ich Zeit habe, helfe ich meinen Kollegen aber gerne, wo ich kann.”. Wenn Sie diese Tipps bei Ihrem Vorstellungsgespräch beherzigen, hinterlassen Sie sicher einen positiven Eindruck und haben die besten Chancen auf einen neuen Job.

Das Wichtigste kommt zum Schluss

Der wichtigste Tipp zum Schluss: Bleiben Sie authentisch. Ein Personalchef merkt sofort, wenn Sie sich unnatürlich geben, verkrampft sind oder Ihre Antworten auswendig gelernt haben. Den besten Eindruck hinterlassen Sie immer noch, wenn Sie mit Ihrer natürlichen, sympathischen Art punkten können. Ein wenig schummeln ist erlaubt, selbstverständlich sollen Sie sich von Ihrer besten Seite zeigen und gut vorbereitet sein. Vergessen Sie aber nicht, dass das Zwischenmenschliche einen grossen Einfluss auf den Erfolg Ihres zukünftigen Jobs hat.

Viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung!

 

[button font_size=”20″ color=”#c8232b” text_color=”#ffffff” url=”/vorlagen-kategorie/bewerbungsvorlagen/”]Hier finden Sie unsere professionellen Bewerbungsvorlagen für Ihre Bewerbung[/button]

 


Schreibe einen Kommentar